Klangengels Bilderwolke

 

 

 

 

 

BilderBlog (zwischen Harz und Sri Lanka)

ist ein seit zwei Jahren etwas unregelmäßig geführtes Tagebuch mit Gedanken und Beschreibungen, die sich um Fotoas ranken, die ich gerade gemacht habe - oder Fotos, die gerade entstanden sind und mich zu Gedanken und Beschreibungen anregen. Die schöne Veranda am Rande des Heidedorfes, der Ginkgo vor unserem Balkon, ein kleiner Rügen-Urlaub, Graffiti in Lüneburg oder dem Hamburger Gängeviertel, das ist eine bunte Mischung. Der Blog wächst schneller als die anderen Bildergalerien auf dieser Seite, alle paar Wochen ist was Neues zu entdecken.

 

Fotos eins

Spiegelungen  haben eine eigene Qualität, eigene Ästhetik und eigene Bedeutungsmuster. Spiegel haben die Menschheit schon immer beschäftigt – als Sinnbild, als Mittler zwischen Welten, als Gestalter eigener Wirklichkeiten. Dadurch lernen wir viel über die Welt und uns selbst. Und wenn es auch nur darum geht, ob die Frisur richtig sitzt.

 

 

Fotos zwei

street art -  von Graffiti über paste-ups bis zu Schablonenbildern bietet die Straße sich als zeitnahe Galerie des modernen künstlerischen Ausdrucks dar. Das ist oft sehr verspielt - aber immer wieder geht es um das Ganze.

 

 

Fotos drei

Der Atem der Dinge weht durch Material und Oberfläche, raut Form und Struktur auf, wir sehen Maya und ahnen den Hintergrund - Fotos mit Hang zur Abstraktion. Gegenstandslos.

 

Fotos vier

Schwarzweiß soll man die Dinge nicht sehen, heißt es. Aber wenn Form wichtiger wird als alles Andere, wenn Kontraste Hauptwerk werden und nicht Beiwerk bleiben, dann ist die Reduktion auf schwarz, weiß und ein paar Grautöne am Schönsten.

 

Fotos fünf

Moor und Heide sind die Landschaften, aus denen ich komme. Sand und Kiefern, schwarze Wasser und Seggengras. Gar schaurig, aber auch mild in der späten Sonne. Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not, dem dritten das Brot - das war der Ablauf für die Moorbauern. Heute müssen Moore wieder erstehen, damit Kraniche ziehen können und Wasservögel heimisch bleiben.

Meine Texte von Pop bis Orpheus, von Tansania bis Radjasthan finden sich ab sofort unter

 

engelmannsnotizen.jimdo.com

 

Da kann man stöbern, ein bisschen wie in eine Art Modernes Antiquariat. Eine Art kleiner privater Leihbibliothek, eine öffentliche Blätterhalle.