BilderBlog (zwischen Harz und Sri Lanka)

ist ein seit über vier Jahren etwas unregelmäßig geführtes Tagebuch mit Gedanken und Beschreibungen, die sich um Fotoas ranken, die ich gerade gemacht habe - oder Fotos, die gerade entstanden sind und mich zu Gedanken und Beschreibungen anregen. Die schöne Veranda am Rande des Heidedorfes, der Luftballon im Hamburger Hafen, ein kleiner Rügen-Urlaub, Graffiti in Lüneburg oder dem Hamburger Gängeviertel, das ist eine bunte Mischung. Der Blog wächst deutlich  schneller als die anderen Bildergalerien auf dieser Seite, alle paar Wochen ist was Neues zu entdecken. Pro Jahr zwei- bis dreihundert Bilder. Kann man drin stöbern.

 

 

Aktuell im BilderBlog 2016:

Fahrradkirche (2. November 2016)

Alte Freunde: Kraniche über dem Moor (29. Oktober 2016)

Wer hat denn da die Uhr verstellt? Berlin Mitte (27. Oktober 2016)

Spaßbad (Olympisches Dorf Berlin( (22. Oktober 2016)

Leni war auch hier (Olympisches Dorf Berlin) (19. Oktober 2016)

 

 


Spiegelungen  haben eine eigene Qualität, eigene Ästhetik und eigene Bedeutungsmuster. Spiegel haben die Menschheit schon immer beschäftigt – als Sinnbild, als Mittler zwischen Welten, als Gestalter eigener Wirklichkeiten. Dadurch lernen wir viel über die Welt und uns selbst. Und wenn es auch nur darum geht, ob die Frisur richtig sitzt.

 

 


street art -  von Graffiti über paste-ups bis zu Schablonenbildern bietet die Straße sich als zeitnahe Galerie des modernen künstlerischen Ausdrucks dar. Das ist oft sehr verspielt - aber immer wieder geht es um das Ganze.

 

 

 

Der Atem der Dinge weht durch Material und Oberfläche, raut Form und Struktur auf, wir sehen Maya (die substanzlose, oberflächliche Wirklichkeit in der Sprache der Yogis)  und ahnen den Hintergrund oder die Tiefe- Fotos mit Hang zur Abstraktion. Gegenstandslos.

 


Schwarzweiß soll man die Dinge nicht sehen, heißt es. Aber wenn Form wichtiger wird als alles Andere, wenn Kontraste Hauptwerk werden und nicht Beiwerk bleiben, dann ist die Reduktion auf schwarz, weiß und ein paar Grautöne am Schönsten.

 


Moor und Heide sind die Landschaften, aus denen ich komme. Sand und Kiefern, schwarze Wasser und Seggengras. Gar schaurig, aber auch mild in der späten Sonne. Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not, dem dritten das Brot - das war der Ablauf für die Moorbauern. Heute müssen Moore wieder erstehen, damit Kraniche ziehen können und Wasservögel heimisch bleiben.


 

Meine Texte von Pop bis Orpheus, von den Reisen in Apulien, Radjasthan und immer weiter  finden sich unter

 

engelmannsnotizen.jimdo.com

 

Da kann man stöbern, ein bisschen wie in eine Art Modernes Antiquariat. Eine Art kleiner privater Leihbibliothek, eine öffentliche Blätterhalle. Hier sind auch die Berichte von Reisen der letzten Jahre: Indien, Sri Lanka, USA, Italien usw.

 

 

(Zuletzt aktualisiert 02. November  2016)