Ingo Engelmann liest aus seinem Buch

 

„Wie ich die Holmer Müllerstochter kennenlernte“

 

 

Der Buchholzer Fotograf und Autor Ingo Engelmann erzählt von der Geschichte mit der Holmer Müllerstochter. Als er 2017 mit einer Künstlergruppe eine Ausstellung in der Holmer Mühle zu planen beginnt, bilden ein paar alte Fotos von der Holmer Müllersfamilie den Ausgangspunkt. Engelmann taucht in die Heimatgeschichte ein, erkundet die Welt der Mühlen und spielt mit ein paar Dutzend seiner Fotos, die den Kern seines Ausstellungsbeitrags bilden. Er stellt Heimat und Kunst in einen psychodynamischen Zusammenhang. Das Eigene und das Fremde kommen so in eine Wechselwirkung von überraschender Aktualität.

 

Lesung und Fotopräsentation - Der Eintritt ist frei

Ort: Stadtbücherei Buchholz, Kirchenstraße 6, 21244 Buchholz

Zeit: Mittwoch, 21. August 2019, 20 Uh

 

 

"Wie ich die Holmer Müllerstochter kennenlernte.

Psychodynamik einer Begegnung von Kunst und Heimat"

von Ingo Engelmann. Verlag: Books on Demand, 112 Seiten, 30 Fotos (s/w), Preis: 7,99 €

erhältlich im Buchhandel oder im Internet über:

 

https://www.bod.de/buchshop/wie-ich-die-holmer-muellerstochter-kennenlernte-ingo-engelmann-9783741240409?utm_source=saleswidget&utm_medium=referral&utm_campaign=saleswidget_large

 


 

 

BilderBlog (zwischen Harz und Sri Lanka)

ist ein seit über sieben Jahren etwas unregelmäßig geführtes Tagebuch mit Gedanken und Beschreibungen, die sich um Fotos ranken, die ich gerade gemacht habe - oder Fotos, die gerade entstanden sind und mich zu Gedanken und Beschreibungen anregen. Die schöne Veranda am Rande des Heidedorfes, der Luftballon im Hamburger Hafen, ein kleiner Rügen-Urlaub, Graffiti in Lüneburg oder dem Hamburger Gängeviertel, das ist eine bunte Mischung. Der Blog wächst deutlich  schneller als die anderen Bildergalerien auf dieser Seite, alle paar Wochen ist was Neues zu entdecken. Pro Jahr zwei- bis dreihundert Bilder. Kann man drin stöbern.

 

 

Aktuell im BilderBlog 2019:

 

 

 

15.6.2019: Sizilien. Die Bilder: Sechstes Kapitel: Auf den Straßen der Städte (street)

19.6.2019: Sizilien. Die Bilder: Siebtes Kapitel: Kirchen in Gold oder naturale ?

24.6.2019: Sizilien - Fußnote (div.)

21.7.2019: Von Brücke und Bauhaus (Oldenburg)

24.7.2019: Bossard unter der Brücke (Jesteburg / Kreis Harburg)

19.8.2019: So ist die norddeutsche Art? (NordArt Büdelsdorf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Galerien:

Räume

Höhlen, Hallen, großartig und beklemmend, Ausblicke und Innenansichten. Stille. Atmet der Raum? Bei Ansichten von Räumen verstärkt sich oft der Eindruck, die Zeit stehe still. Aber auch Räume vergehen, verfallen, werden zerstört.

 

 

Spiegelungen 

haben eine eigene Qualität, eigene Ästhetik und eigene Bedeutungsmuster. Spiegel haben die Menschheit schon immer beschäftigt – als Sinnbild, als Mittler zwischen Welten, als Gestalter eigener Wirklichkeiten. Dadurch lernen wir viel über die Welt und uns selbst. Und wenn es auch nur darum geht, ob die Frisur richtig sitzt. Aber wo spiegelt sich eigentlich was?

 

 

 

street art 

von Graffiti über paste-ups bis zu Schablonenbildern bietet die Straße sich als zeitnahe Galerie des modernen künstlerischen Ausdrucks dar. Das ist oft sehr verspielt - aber immer wieder geht es um das Ganze.

 

 

 

Gegenstandslos.

Der Atem der Dinge weht durch Material und Oberfläche, raut Form und Struktur auf, wir sehen Maya (die substanzlose, oberflächliche Wirklichkeit in der Sprache der Yogis)  und ahnen den Hintergrund oder die Tiefe -

Fotos mit Hang zur Abstraktion.

Im Laufe der Jahre wird deutlich, wie groß der Einfluss der Farbe auf diesen Bildern ist.

 

 

Schwarzweiß

soll man die Dinge nicht sehen, heißt es. Aber wenn Form wichtiger wird als alles Andere, wenn Kontraste Hauptwerk werden und nicht Beiwerk bleiben, dann ist die Reduktion auf schwarz, weiß und ein paar Grautöne am Schönsten.

 

 

Moor und Heide

sind die Landschaften, aus denen ich komme. Sand und Kiefern, schwarze Wasser und Seggengras. Gar schaurig, aber auch mild in der späten Sonne. Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not, dem dritten das Brot - das war der Ablauf für die Moorbauern. Heute müssen Moore wieder erstehen, damit Kraniche ziehen können, Wasservögel heimisch bleiben und unser Klima nicht völlig aus der Tüt gerät.


 

Meine Texte von Pop bis Orpheus, von den Reisen in Apulien, Radjasthan und immer weiter  finden sich unter

 

engelmannsnotizen.jimdo.com

 

Da kann man stöbern, ein bisschen wie in eine Art Modernes Antiquariat. Eine Art kleiner privater Leihbibliothek, eine öffentliche Blätterhalle. Hier sind auch die Berichte von Reisen der letzten Jahre: Indien, Sri Lanka, USA, Italien usw.

 

 

(Zuletzt aktualisiert am 21. Juli 2017)