Was 2021 bisher geschah:

 

5.1.2021: Im Buchenwald (Bispingen, Heidekreis)

14.1.2021: Ohne-Sonnen-Blumen (Buchholz)

28.1.2021: Besenhorster Sandberge: Naturschutzgraffiti (Geesthacht)

10.2.2021: Zunderschwamm und Goldgelber Zitterling (Stuvenwald bei Buchholz)

2.3.2021: Estetal (Kreis Harburg)

23.3.21: Ganz große Oper (Schilleroper, Hamburg)

26.3.21: Eisenbahnstadt  (Buchholz)

24.4.21: Raiffeisenbrand (Buchholz)

4.5.21: Fremdling im eigenen Haus? (Buchholz und umzu)

4.5.21: Bauernland (Buchholz und umzu)

12.5.21: Bewölkt am Kiekeberg (Landkreis Harburg)

1.6.21: Im Wartestand (Häuser in der Nordheide)

 

 

Dienstag, 1. Juni 2021

Im Wartestand

 

Irgendwann  wird beschlossen, dass dieses Haus abgerissen wird. Zu alt, nicht gut gedämmt, Renovierung lohnt gar nicht mehr, das Grundstück kann viel dichter überbaut werden. Und dann ziehen alle aus: der Secondhand-Shop, die Kneipe, der Lieferservice. Es ist ja nicht nur ein Haus, das nicht mehr gebraucht wird, da war eine ganze Reihe Läden drin, in den wartenden Häusern, Wohnun-gen, Werkstätten, die Menschen sind weg und mit ihnen die Möbel und Geräte und die ganze Deko. Nur ein paar Gardinen blieben hängen, der Badezimmerschrank ist noch da, alte Teppiche. Dann kommen die ver-schiedenen Zwischennutzungen: Bis alles weggebaggert wird, kann man da noch schlafen, wenn es draußen zu kalt wird, man kann sich mit Freunden treffen und einen trinken und rauchen, man kann mit der Clique rumrockern und Scheiben zerschmeißen und Waschbecken aus der Verankerung reißen, soll ein geiles Gefühl sein. Manchmal kommt ein Fotograf rein und geht durch die Räume, lamgsam, achtsam, sieht sich um, nach oben und nach hinten, nimmt viel wahr und nimmt nichts mit als seine Fotos. Und die Erinnerung an ein schales Gefühl, wie es wohl ist, wenn man nicht mehr gebraucht wird. Häuser in der Nordheide im Wartestand.

Mittwoch, 12. Mai 2021

Bewölkt am Kiekeberg

 

Das Freilichtmuseum Kiekeberg sieht uns recht regelmäßig ein oder zweimal im Jahr, oft (wie heute) mit Besuch. Ich spare mir die Bilder von der Lego-Ausstellung im Agrarium (obwohl die Lego-Installation von der "Kunstschule" skurril und edgy ist, irgendwie kantig-naiv, Lego halt).

 

Wenn es im Freilichtmuseum so leer ist wie heute, früh an einem trüben Tag, kurz nach der erneuten Öffnung in Corona-Zeiten, dann kommt der Dorfcharakter gut zur Geltung, ohne allzuviel Schönfärberei, es fehlt allerdings so ein bisschen der Matsch auf der Dorfstraße, den ich aus meinem Heimatdorf noch gut kenne. Die verschlafene Ästhetik der alten Gebäude muss ein bisschen ankämpfen gegen die ungemütliche feuchte Kühle, das ist ein interessantes Spannungsfeld. Die Bettkammern gewinnen an Anziehungskraft, ein bisschen Einkuscheln wär nicht verkehrt, und sehnsüchtig schweift der Blick über das erloschene Feuer in den feuchten Garten.

 Dienstag, 4. Mai 2021

Bauernland -

OrtsKerne - Die Buchholz-Serie (Teil 2)

 

Bei der Erkundung meines Kiezes komme ich immer schnell aufs Land, das ist hier in Buchholz so. Mal duftet es nach Flieder, mal nach Gülle. Im Wechsel kann man das ganz gut aushalten. Die Wechselwirkung wird in der Collage sichtbar (hoffentlich...).

 

 

 

Dienstag, 4. Mai 2021

 Fremdling im eigenen Haus?

OrtsKerne -

Die Buchholz-Serie (Teil 1)

 

In den letzten Monaten bin ich häufiger mit dem Fotoapparat durch Buchholz und die umliegenden Dörfer gestromert als je zuvor. An einzelnen Orten war ich schon fünf-, sechsmal. Die Wiederholung macht wach. Oft ergibt sich nach diversen Besuchen ein Bild von einer Gegend, das etwas von der Stimmung transportiert, die ich dort entdecke. Manchmal schweigt mich ein Ort einfach nur an, und die Bilder bleiben leblos. Die Sensation im Alltag, das Einmalige im Normalen, das können spannende Augenblicke sein. Oder einfach nur langweilig.

 

Viele von den Bildern, die im Laufe der Jahre so entstanden sind in meinem Kiez, sind für sich gesehen rätselhaft oder unverständlich. Immer wieder gelingt es, durch  Zusammenstellung einen Eindruck anzubieten, der über die einzelnen Bilder hinausgeht. Deswegen kombiniere ich hier Bilder, die aus unterschiedlichen Zeiten und von verschiedenen Orten hier in der Umgebung stammen. Zusammen ergeben sie einen Heimat-Atlas, der vielleicht in keinen Reiseführer oder keine Ortschronik passt, aber meine Heimatlandschaft zeigt. Das ist die Gegend hier, die Stadt, die Dörfer, sind die Einzelheiten. Das Gemeinschaftliche ist zwischen den Bildern, in einem Zwischen-Raum. Manchmal bleibt mir etwas fremd, ohne dass ich das so radikalisieren will wie Höderlin im "Hyperion", mit dem berühmten Satz von den Fremdlingen im eigenen Haus. Manchmal gehört das ja einfach zusammen, das Fremde und das Eigene, und in der Aneignung der Umgebung versöhne ich mich mit der Rest-Fremdheit. Das Fremde ist die Nicht-Mutter, sagt der Psychoanalytiker Mario Erdheim, und in der Berührung mit dem Fremden wächst Kultur. Nun ja, mal sehen, ob das klappt...

Sonnabend, 24. April 2021

Raiffeisenbrand

 

Früher hatte der Unterstand der örtlichen Raiffeisenfiliale zur Lagerung von Dünger und Torf und so gedient, wohl wurde auch mal ein Fahrzeug untergestellt. Seit der Filialschließung wurde das Wellplastik, mit dem der kleine Schuppen verkleidet war, Stück für Stück demontiert. Vor einem Jahr hatte sich ein mehrere Kubikmeter umfassender Haufen Sperrmüll in den Unterstand verirrt, der in eine Decke gehüllt war, die man wegen ihres Blumendekors nicht so schnell vergessen konnte. Ich bin da immer mal vorbeigekommen, weil der Plaza-Baumarkt nebenan auch schon seit Jahren leersteht und einige kleiner Eisenbahner-Gebäude weiter unten auch. Irgendwann könnte hier mal eine neue Straße entlangführen. So lange steht einfach alles irgendwie rum. Im März war ich das letzte Mal da, ein paar Jugendliche tobten auf dem brüchigen Dach des Unterstands rum, alles wie immer.

Nun wurde am 27. März die Feuerwehr zur Hilfe gerufen, weil der Unterstand ("Carport") in Flammen stand.  "Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz löschten das Carport zügig ab." So soll es sein. Wenn Linda nicht gestern in der Wartezeit beim Wechsel von Winter- auf Sommerreifen die Brandruine entdeckt hätte, hätte ich von dem Drama gar keine Notiz genommen. So konnte ich es für die Nachwelt festhalten. Der stilisierte Wacken-Aufkleber (mittlere Reihe li) samt Kronkorken gibt dem Ganzen so ein bisschen Heavy-Metal-Flair. Raiffeisen halt.

Freitag, 26. März 2021

Eisenbahnstadt Buchholz

 

Dass aus Buchholz über die ursprüng-lich ein halbes Dutzend Bauernhöfe hinaus eine Stadt geworden ist, ver-dankt es der Eisenbahn. Um 1870 wurde die Bahnlinie Hamburg-Bremen gebaut, mit Wassertankstation in Buchholz. Dann kamen die Linie nach Bremervörde, die nach Soltau / Hannover und über Lüneburg nach Wittenberge. Der Lokschuppen aus dem Jahr 1920 steht für die prägende Kraft  der Bahn, die Eisenbahner-siedlungen drumherum sind nur noch zum Teil erhalten. Die Schotterdeponie auf Höhe des Sprötzer Wegs wurde wegen der Pflanzenschutzgifte, die jahrzehntelang auf den norddeutschen Bahndämmen ausgebracht worden waren (gegen den Sauerampfer und andere Belästigungen) aufwändig saniert und eingezäunt. Daneben stehen noch ein paar alte Waggons auf einem Abstellgleis, überwuchter von Brombeeren. Die Niederbordwagen tragen z.T. den "DR"-Schriftzug der Deutschen Reichsbahn (DDR). Daneben steht eine V200-Diesellok  aus dem Jahr 1963, die ist aber noch in Benutzung. Diese Loks kenne ich noch neben der V60 aus meiner Fahrschülerzeit in Celle, Anfang der sechziger Jahre. Aber auf unserer Strecke fuhren damals nur Triebwagen... so einen hab ich vor einiger Zeit mal in Wathlingen (Kreis Celle) fotografiert, wo wir gewohnt haben, die "Freunde der Kalibahn" wollten ihn wohl noch mal restaurieren.

Dienstag, 23. März 2021

Ganz große Oper

 

Lockdown verlängert bis 18. April. Warum sollte man in die Stadt fahren? Kneipen sind zu, Shopping nur per Anmeldung, und keine Gruppenbildung.  Aber ich bin durstig nach Stadt, in diesem Jahr war ich noch gar nicht in Hamburg, mir fehlen die wallpaintings und Graffiti und paiste-ups, die Parolen und Respektlosigkeiten. Das Ziel war daher  heute die Schilleroper, einem der schillerndsten Kulturdenkmäler der Stadt. Gebaut ursprünglich als Zirkusarena (Zirkus Busch) Ende des 19. Jahrhunderts, im dritten Reich auch mal Bühne für ein von Goebbels verfasstes Theaterstück, später Unterkunft für Hafenarbeiter und Geflüchtete, und seit Jahren und Jahrzehnten meist leerstehend zerrieben zwischen wirtschaftlichen Interessen, Erbenansprüchen, Stadtplanung und Denkmalschutz. Eigentlich unvorstellbar, das man den Stahlgerüstbau einfach so verkommen lässt. Gibt eben auch Drama und Skandal in der Oper. Ganz großes Theater.

Dienstag, 2. März 2021

Estetal

 

Es muss ziemlich feucht sein hier, besonders nachts, das alte Bauernhaus ist spakig und grün. Eine riesige Plane bedeckt das Dach, als wenn hier doch noch was gerettet werden sollte. Zu spät. Zumindest sieht es von außen so aus. Eine größere Scheune wird wohl noch genutzt, der Weg ist irgendwann mal gemäht worden. Die beiden Kajaks unter dem zusammenfallenden Dach sehen noch gut aus, aber der Bach hinter dem Haus ist eher doch nicht schiffbar, und die Este ist schon ein Stück weit weg. Wenn der Frühling kommt und die Vögel ihren Gesang noch mehr aufhübschen, wird es hier idyllisch sein - und unter den alten Bäumen lässt sich trefflich Kaffee trinken, mit einem Stück Butterkuchen. Aber Vorsicht, die Stühle im Schuppen haben alle schon einen leichten Knick.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Zunderschwamm und

Goldgelber Zitterling

 

Es ist ein mittlerweile gut bekanntes Phänomen: Corona-Zeiten sind Spazier-gangzeiten. Manchmal lassen sich die Gänge nützlich einbinden. Im ersten Lockdown waren wir ein halbes Dutzend Mal im Stuvenwald unterwegs, um Wildkatzenaktivitäten zu kartieren. Vier Holzmarken mussten regelmäßig kontrolliert werden. Wie erwartet gab es keine Anzeichen für Wildkatzen in unserem Revier... Jetzt, im zweiten Lockdown, geht es wieder los mit den Protokollen, Baldrian und allem Drum und Dran..

Schon vor einem Jahr waren uns bei unseren Protokollgängen die  vielfältigen Baumpilze aufgefallen, an denen man sonst allzuoft achtlos vorbeiläuft. So hat sich im ersten und zweiten Lockdown eine kleine Galerie von Baumpilzen auf meiner Festplatte angesiedelt, die samt und sonders eher ungenießbar sind, aber meist dekorativ. Einige sind wohl Zunderschwämme, und schon vor sechs Jahren habe ich eine Schönheit festgehalten, die wahrscheinlich ein Goldgelber Zitterling sein dürfte (letzte Reihe rechts). Allein diese Namen lohnen die weitere Beschäftigung mit dieser Gruppe aus Porlingen, Schwämmen und anderen Spezialisten für Braunfäule, Weißfäule und Moderfäule.

Donnerstag, 28. Januar 2021

Besenhorster Sandberge:

Naturschutzgraffiti

 

Hier im Westen  von Geesthacht liegen Reste der Pulverfabrik Düneberg. Zusammen mit der weiter östlich in der Gegend des Kernkraftwerkes gelegenen Dynamitfabrik Krümmel war hier im Dritten Reich die "Pulverkammer Deutschlands".

 

Schon 1866 hatte Alfred Nobel in Krümmel mit der Sprengstoffherstellung begonnen. Das Dynamit wurde in Friedenszeiten (Suez-Kanal, Nordostsee-Kanal usw.) bei Bauarbeiten verwendet und dann im Ersten und Zweiten Weltkrieg dazu, alles wieder kaputt zu machen. Zwischendurch stiftete Nobel den Friedens-Nobelpreis, den 1905 seine enge Brieffreundin Bertha von Suttner als erste Frau erhielt. Die Friedenskämpferin ("Die Waffen nieder!") und der Dynamit-Fabrikant - alles etwas widersprüchlich. Wie auch immer, 1945 wurden sowohl die Pulverfabrik Düneberg als auch die Sprengstofffabrik Krümmel bei Bombenangriffen völlig zerstört. Heute sind die Sandberge ein hübsches kleines Naturschutzgebiet mit Trümmereinsprengseln und den zugehörigen Graffiti.

Was dort nicht hingehört: die faschistischen Runen (Hakenkreuz, Werwolfsrune Wolfsangel - auch Bild oben, Lebensborn-Symbol Lebensrune - außerhalb des Bildes, unten rechts), die im Zusammenhang mit nationalsozialistischer Ideologie verfassungsfeindlich und verboten sind. Im Kontext dieser zerstörten Rüstungsproduktion wirken die Nazi-Schmierereien besonders absurd und dämlich. Leider hatte ich keine Spraydosen dabei, um die zu löschen. Damit löst man zwar auch nichts, aber eine kontextualisierte Aufklärung ist hier an diesem Ort schwer vorstellbar. Also weg damit. Oder mindestens ein Schild aufhängen: Diese Nazi-Symbole stehen für Millionen von Toten und zwölf menschenverachtende Jahre. Nie Wieder!

Donnerstag, 14. Januar 2021

Ohne-Sonnen-Blumen

 

Aktuell werden Spaziergänge als Alter-native zum gewohnten sozialen Leben in Corona-Zeiten nicht gerade versüßt. Es ist trübe, regnerisch und kalt. Hier hinter der Märchensiedlung (wo gar keine Märchen wohnen, wie doch der Name anzugeben scheint) knickern die Sonnen-blumen vor sich hin, ohne Sonne und ohne Kerne und ohne gelbe Farbe in den Blütenblättern. Und natürlich ganz ohne Hummeln. Ein paar Meter weiter träumt der Birkenwald, hoffentlich nicht schon wieder ein Albtraum.  Nur zur Erinnerung zwei sonnengelbe Bilder aus dem letzten Sommer, damit man nicht ganz vergisst, wie es auch mal wieder aussehen wird. Ganz bestimmt. Auch wenn man es manchmal gar nicht so ganz glauben kann - die Hoffnung stirbt zuletzt. Allerdings gehört zur Trübsal dieser Tage auch das beklemmte Gefühl, wenn man von "Sterben" spricht, selbst wenn es in der Redensart verpackt ist. 45.000 sind schon gestorben an oder mit dem Virus, wie man gerade so korrekt sagt. In den letzten vier Wochen waren es noch einmal so viele, wie in den vorangegangenen neun Monaten der Pandemie zusammengenommen. Im Hintergrund spielt die Corona-Solo-CD von Nick Cave, "Idiot Prayer" heißt sie. Rundrum trübe irgendwie, mit hellgelben Erinnerungen. Listen to the music...:

https://www.youtube.com/watch?v=gg5Ots83oH0&list=PLOjIk8snVJPvlba_xy--4s9mqOI7Q8RGj

Montag, 5. Januar 2021

Im Buchenwald

 

Die Blätter der Buchen bedecken den Boden. An manchen Stellen gibt es eine unerwartete Wölbung, zieht sich ein Wall durchs Gelände, einen halben oder einen Meter hoch, unter den Blättern. Hier ist nicht nur Wald. Unter der Erde und dem Pflanzen-Mantel liegen Trümmer, die nur selten noch sichtbar sind. Die Bäume gehören zum Druhwald - davon hatte ich bisher nie gehört. Er liegt knapp südlich der Grenze zum Landkreis Harburg im Heidekreis. Von 1938 bis 1945 wurde hier das Marine-Sperrzeugamt Druhwald betrieben. Eigentlich bezeichnete man mit "Sperrzeugamt" ein Munitionslager, aber im Druhwald wurden Granaten und Minen auch befüllt und hergerichtet. Zum Kriegsende wurde alles gesprengt. Bei meinem Spaziergang fand ich noch einige Betonblöcke, die übermoost und verschlafen im Wald lagen. Das war mehr, als ich auf dem Waldgelände des Munitionslagers Kamperheide (zu Tostedt, ein paar Kilometer weiter) im letzten Jahr gesehen hatte.

Am Nordende der früheren Munitionsanlage liegt eine Ansammlung von Häusern, die zu Verwaltung und Wohnbaracken des Sperrzeugamtes gehörten. Des Ensemble war nach dem Krieg über mehrere Jahrzehnte ein Erziehungsheim und wird seit ca. zehn Jahren von einer Religionsgemeinschaft genutzt, unter anderem für ihre freie Schule "Domino Servite". Die freikirchlichen Schulen unter diesem Namen standen in Verbindung mit der südafrikanischen Sekte Kwasizabantu, der schon Prügelstrafe und autoritäre Strukturen nachgesagt wurde. Die Verbindung mit Südafrika wurde kürzlich gelöst. Auf den Fotos der Schul-Homepage vom Druhwald sieht man wohlerzogene Mädchen und Jungen in ordentlichen Schuluniformen.

 

Südlich des ehemaligen Marinegeländes liegt das Dorf Steinbeck/Luhe, es gehört zu Bispingen. Im Dorf gibt es noch die "Marinesiedlung", mit einer Reihe Doppelhäuser in Reih und Glied, die für mittlere Dienstgrade der Bewachungstruppe erbaut worden waren. Nebenan träumt die leerstehende Halle eines Schaustellerbetriebs ("Sonderangebot:  1xBezahlen, 2xFahren mit dem Kinder-Express auf dem Herbstmarkt 2019") vor sich hin. Viele der auf google maps noch zu erkennenden Wagen sind mittlerweile verschwunden. - Aber nach wie vor lebt Hanno gefährlich in Steinbeck. Kopf hoch!